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  Projekt-Steckbrief

Projektname:

Entwicklung eines Grill- und Kaminanzünders auf Stahlwollbasis (Anzündmaus) 

Projektkürzel: Anzuendmaus 
Projektlaufzeit: 2016- Juni 2018 
Gefördert durch: Aif -ZIM (http://www.zim-bmwi.de/
Beschreibung:

 

 

Zielsetzung der Entwicklung ist es einen deutlich besseren Grill- und Kaminanzünder im Vergleich zu heute verfügbaren Produkten zu entwickeln. Wesentliche Kriterien hierfür sind die Emissionen des Verbrennungsprozesses, die Brenndauer, die zeitliche Entwicklung der Wärmefreisetzungsrate sowie die Speicher- und Lagerstabilität des Anzünders. Die Nutzung von Stahlwolle als wesentlicher Bestandteil des Grillanzünders erfüllt hierbei mehrere Funktionen:

 

Sie dient als Träger für das benutzte Brennmittel: Hiermit können verschiedene Brennstoffe eingesetzt werden, die sonst nicht die notwendige Formstabilität aufweisen würden (z.B. verschiedene Wachse) und nur als Paste oder als Flüssigkeit hätten genutzt werden können.

 

Die Stahlwolle selbst ist ein Brennstoff: In einer ersten vereinfachenden Annahme kann davon ausgegangen werden, dass bei einem Verbrennungsprozess die Stahlwolle vollständig zu Eisen(III)-oxid (Fe2O3) oxidiert. Die Standardbildungsenthalpie von Fe2O3 beträgt Δhf0 = -824,2 kJ/mol. Eine vollständige Oxidation führt zu einer Wärmefreisetzung von 7.379 J/g. Betrachtet man die höhere Dichte von Stahl im Vergleich zu den üblichen aus Kohlenwasserstoffen basierenden Brennmitteln kann man von einem oberen Heizwert von ca. 58.000 MJ/m3 im Vergleich zu 41.500 MJ/m3 für Paraffin und ca. 25.000 MJ/m3 für Holzfaser/Wachs-Gemische. Je nach Porosität des tragenden Stahlwollegerüstes, die über die Verpressung und die Drahtstärke angepasst werden kann, ist die Aufteilung der freizusetzenden Energie zwischen der aus der Stahlwolle-Verbrennung und der aus der Zusatzbrennmittel-Verbrennung in weiten Grenzen wählbar.

 
 
Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Dimosthenis Trimis
Mitarbeiter: M.Sc. Petra Weinbrecht