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MCS 10 - Vortrag

Bockhorn, H.: "Some notes on challenges of combustion in future energy systems".
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Erneut hohe Auszeichnung für Professor Henning Bockhorn

Ehrung in Darmstadt (v. l.): Professor Dr. Klaus Görner, Tagungsleiter des 28. Flammentags und Professor Dr. Henning Bockhorn (Foto: F. Zhang)

Das Combustion Institute (Deutsche Sektion), die Deutsche Vereinigung für Verbrennungsforschung (DVV) und die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt würdigen Bockhorns herausragende wissenschaftliche Beiträge auf dem Gebiet der Verbrennung mit der Rudolf-Günther-Medaille 2017.
Der Rudolf-Günther-Preis wird vom Combustion Institute (Deutsche Sektion), der Deutschen Vereinigung für Verbrennungsforschung e.V. (DVV) und der VDI – Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) für herausragende, langjährige Leistungen auf dem Gebiet der Verbesserung und Förderung der wissenschaftlichen Erforschung oder der industriellen Nutzung von sicheren, umweltverträglichen und effektiven Verbrennungsvorgängen verliehen. Der Preis wird während der zweijährlich stattfindenden größten deutschen Tagung auf dem Gebiet der Verbrennung  - dem „Flammentag“ – verliehen.
Bei der diesjährigen Tagung Darmstadt am 6./7. September ging diese höchste deutsche Auszeichnung auf dem Gebiet der Verbrennung an Professor Dr. Henning Bockhorn. Mit der Medaille würdigen die verleihenden wissenschaftlichen Organisationen Bockhorns herausragende, langjährige wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Verbrennungstechnik: „Seine Arbeiten haben entscheidend dazu beigetragen, Verbrennungsvorgänge und die damit verbundene Entstehung von gasförmigen und festen Produkten durch experimentelle Untersuchungen besser zu verstehen, mathematisch zu beschreiben und zu simulieren. Hervorzuheben ist dabei sein ganzheitliches Denken und Handeln als ein wichtiger integrativer Beitrag zwischen theoretischen Grundlagen und praxisnahen Anwendungen“.
Henning Bockhorn leitete von 1995 bis 2009 das Institut für Chemische Technik der damaligen Universität Karlsruhe. Darüber hinaus  war er von 1998 bis 2013 Leiter des Bereichs Verbrennungstechnik am Engler-Bunte-Institut und des Bereichs Verbrennungstechnik der DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut sowie der Forschungsstelle für Brandschutztechnik. Die Forschungsschwerpunkte des Emeritus liegen auf den Grundlagen von Verbrennungsprozessen und umfassen beispielsweise Zündvorgänge, Flammenausbreitung, Charakterisierung von Biomasseverbrennung oder die Entwicklung neuartiger Laser-basierter Untersuchungsmethoden für Verbrennungsvorgänge.
Bockhorn wurde  1991 von der Max-Buchner-Forschungsstiftung mit dem  DECHEMA-Preis für „Quantitative Untersuchungen über die Wechselwirkung von turbulenter Strömung und chemischen Reaktionen“ ausgezeichnet. 2012 erhielt er für seine Forschungen die Gerhard-Damköhler-Medaille von ProcessNet, der deutschen Plattform für Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen und Technische Chemie. Darüber hinaus erhielt er 2016 einen der höchsten internationalen Preise auf dem Gebiet der Verbrennung, die Jürgen-Warnatz-Goldmedal des Combustion Institute in Pittsburgh, USA.